Viele Verlage sehnen sich danach, zumindest einen Literaturnobelpreisträger im Programm zu haben. Wir haben etliche davon. Sigrid Undset, T. S. Eliot, Ernest Hemingway. Nicht zuletzt François Mauriac, den bedeutendsten französischen Erzähler seit Marcel Proust.
Auch Paul Claudel schrieb Weltbestseller, etwa mit "Der seidene Schuh". Der Süddeutsche Rundfunk pries das Werk mit den Worten: "Dieses Buch sollte man besitzen, wie man Dantes 'Göttliche Komödie' und Goethes 'Faust' besitzt".Erkenntnis, Erfüllung.
Der "Roman des Weltuntergangs" des englischen Priesters Robert Hugh Benson handelt vom Kampf des Antichristen gegen den letzten Papst. Als neuer Herrscher ersetzt er das "reaktionäre" Christentum durch eine fortschrittliche Humanitäts-Reli- gion. Der 1906 erschienene Klassiker der utopischen Literatur birgt erstaunliche Wiedererkennungseffekte.
Gebundene Ausgabe, 343 Seiten, 16,80 EUR
Der 1885 geborene Autor gilt in Frankreich als der bedeutendste Erzähler seit Marcel Proust. Mauriac war Widerstandskämpfer, Mitglied der Académie Française und Repräsentant der Erneuerungsbewegung Renouvau Catholique. Für sein herausragendes Schaffen erhielt er 1952 den Nobelpreis für Literatur.
Gebundene Ausgabe, 240 Seiten, 16,80 EUR
"Ich bin ein Katholik mit jüdischem Gehirn", meinte Franz Werfel einmal. Sein Ziel sei, überall "das göttliche Geheimnis" zu verherrlichen, ungeachtet des Zeitgeistes, der sich "abkehrt von diesen Letzten Werten des Lebens". Sein weltberühmter Lourdes-Roman ist die Einlösung eines Gelübdes.
Gebundene Ausgabe, 603 Seiten, 19,80 EUR
Mit diesem Werk, einem der "katholi-schen Romane" des Autors, erreichte Greene Weltruhm. In der Gestalt des "Schnaps-Priesters" schuf er eine der berühmtesten Figuren der Weltliteratur. Auf die Frage, was für ihn die katholische Religion bedeute, antwortete der Skeptiker: "Sie ist ein Mysterium, das nicht zerstört werden kann – nicht einmal von der Kirche."
Hermann Hesse, der le Fort 1949 für den Literaturnobelpreis vorschlug, staunte über die "tiefe Befruchtung durch die religiöse Bekehrung" der Autorin. Paul Claudel schrieb über le Forts Erzählung: "Diese Dichtung wird bleiben! Sie ist von einer mystischen Erfülltheit wie keine zweite in den letzten Jahrhunderten."
Der amerikanische Sprachkünstler Thomas Stearns Eliot stritt für die Achtung der Religion als Hüterin der Kultur. "Wenn das Christentum dahingeht" war er überzeugt, "geht unsere gesamte Kultur dahin". In seinem Versdrama, für das er 1948 den Literaturnobelpreis erhielt, schildert er die Wandlung Thomas Beckets vom strengen Kirchenfürsten zum demütigen Märtyrer.
credo klassik trifft auf die Sehnsucht nach Sinn und Orientierung, innerer Balance und ehrlichen Beziehungen. Es gelte, so Benedikt XVI., in der Erneuerung zu bewahren, in der Bewahrung zu erneuern.
Die großen Frauen und Männer des Glaubens haben weit über ihre Zeit hinaus Millionen von Menschen inspiriert und die Welt verändert. Lesen Sie ihre spannenden Lebensgeschichten.
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